Host Card Emulation

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Host Card Emulation ist ein Verfahren, was fast bei allen kontaktlosen Zahlungssystemen verwendet wird. Grundlage ist ein Mobilgerät wie ein Smartphone oder eine Smartwatch, welches NFC beherrschen muss. Auf dem Gerät wird eine App installiert und in dieser wird eine Kredit- oder Girokarte aktiviert. Damit wird bei einem Token-Service-Provider unter Einbeziehung der Hausbank ein Token (Pseudo-Kartennummer) generiert.

Beim kontaktlosen Bezahlen überträgt die App per NFC an das Bezahlterminal und von diesem an die Händlerbank. Bei Kreditkarten wird die Pseudo-Kartennummer (Token) und bei Girokarten die echte Kartennummer in einem Schlüssel und die Kartenfolgenummer übertragen. Die Händlerbank leitet die Anfrage an das entsprechende Zahlungsnetzwerk für Mastercard, VISA oder Girocard weiter. In diesem ermittelt der jeweilige Token Service Provider (MDES bei Mastercard, VEPTS bei VISA und Kopfstelle bei Girocard) die echte PAN des Users und übermittelt diese zur Liquiditätsprüfung an die Kundenbank. Nach Bestätigung dieser wird der Zahlungsvorgang abgewickelt.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.