Hypervisor

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Ein Hypervisor (vom Griechischen und Lateinischen über Englisch für Aufseher oder Überwacher), auch Virtual Machine Monitor (kurz VMM) genannt, ist eine Virtualisierungssoftware, die eine Umgebung für virtuelle Maschinen schafft. Es werden zwei Arten von Hypervisoren unterschieden. Typ-1 läuft ohne weitere Software direkt auf der Hardware. Ein braucht weniger Ressourcen, muss aber selbst über Treiber für die gesamte Hardware verfügen.

Typ-2 setzt auf einem vollwertigen Betriebssystem auf. Er nutzt die Gerätetreiber des Betriebssystems, unter dem er läuft.

Der Begriff Hypervisor wird uneinheitlich verwendet. In den meisten Quellen wird er nur für den Typ-1 und/oder Typ-2 mit Paravirtualisierung verwendet. IBM verwendet den Begriff Hypervisor allgemein, also für Typ-1 und Typ-2.

Beispiele für Hypervisoren sind VMware Workstation, Parallels Desktop for Mac, z/VM, Xen, VMware ESX/ESXi, KVM und Hyper-V.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.