3GPP

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Third Generation Partnership Project

Das 3GPP ist ein Projekt von sieben regionalen Standardisierungskörperschaften für Telekommunikation (ARIB, ATIS, CCSA, ETSI, TSDSI, TTA und TTC) zur Erarbeitung global anwendbarer technischer Spezifikationen für den Mobilfunk der dritten Generation (3G) und darüber hinaus. Bei 3GPP stand dabei die Evolution von Mobilfunknetzen auf Basis von GSM-Technologie im Mittelpunkt und reicht inzwischen über LTE bis zur fünften Mobilfunkgeneration (5G). Zusätzlich zu 3GPP gibt es auch noch 3GPP2, welches Standards für nordamerikanische und asiatische Netze zum Schwerpunkt hat.

Das Projekt beinhaltet Mobilfunknetzwerktechnologien wie Funkzugriff, Kerntransportnetze und Dienstleistungen einschließlich der Arbeit and Codecs, Sicherheit und Dienstgüte und erstellt komplette Systemspezifikationen, Die Spezifikationen bieten auch Ansätze für den Zugriff von Nicht-Funktechniken auf die Kernnetze und für die Zusammenarbeit mit Wi-Fi-Netzwerken.

Die 3GPP-Spezifikationen und -Studien erfolgen getrieben durch die Mitarbeiterfirmen in Arbeitsgruppen auf der Ebene von Technical Specification Groups (TSG). Die vier Technical Specification Groups (TSG) der 3GPP sind:
Bei der Erstellung von 5G-Spezifikationen arbeiten seit 2018 die Industrievereinigungen 5GACIA und 5GAA dem 3GPP bei der Ermittlung von Anforderungen zu.

Die Spezifikationen der 3GPP werden in sogenannten Releases gebündelt, für welche auch die Interoperabilität zu früheren Releases sichergestellt wird. Wichtige Releases der letzten Jahre beinhalteten u.a.:
Für LTE-Engeräte sind in den verschiedenen Releases Kategorien definiert worden:

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.