Darstellungsschicht

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Ebene 6 des ISO/OSI-Modells der offenen Kommunikation beschäftigt sich mit Funktionen, die durch ihr häufiges Auftreten eine allgemeine Lösung rechtfertigen, statt sie jedem Anwender erneut zur Lösung zu überlassen. Während alle unterlagerten Schichten nur die Aufgabe haben, Bits zuverlässig zu übertragen, ist in Ebene 6 erstmals auch die Syntax und Semantik der Daten von Interesse.

Ein typischer Dienst der Darstellungsschicht ist die Kodierung von Daten in einer standardisierten und vereinbarten Art und Weise. Aber auch andere Aspekte der Informationsdarstellung wie Datenkompression oder Einsatz der Kryptographie zur Erreichung von Authentizität und Vertraulichkeit sind Aufgaben der Ebene 6. Eine international genormte Darstellungs- und Kodierungssprache ist z.B. ASN.1.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.