IEEE 802.14

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Der Arbeitskreis 802.14 befasst sich mit Kommunikationssystemen auf Basis von Kabelfernsehsystemen. Er sollte die Norm für digitale Kommunikationsdienste über verzweigte hybride Bussysteme aus Glasfaserkabel und/oder Koaxialkabel, wie sie in CATV-Systemen bereits verwendet werden, erarbeiten. Auch existierende Kabelfernsehnetze sollen für eine bidirektionale Kommunikation ausgerüstet werden können. Solche Kabelnetze besitzen eine Baum-Topologie mit hybridem Einsatz von Lichtwellenleitern und Koaxialkabeln (HFC) und haben eine Ausdehnung bis zu 80 km.

Die zu schaffende Norm soll konstante und variable Bitraten (CBR, VBR) unterstützen sowie verbindungslos (CL) und verbindungsorientiert (CO) arbeiten können. Die bidirektionale Kommunikation soll Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und Mehrpunktverbindungen sowie Broadcasts unterstützen. Der zu schaffende Standard sollen in MAC- und PHY-Standards kompatibel sein zu existierenden IEEE 802-Standards. Außerdem soll Kompatibilität zu entstehenden Standards im Videobereich, zu ATM sowie zu analogen und digitalen Fersehbildübertragungen mit HDTV geschaffen werden.

Während vom Betreiber zum Benutzer ein Breitband-Kanal genutzt wird, sind für den Rückkanal Datenraten zwischen 5 und 30 MBit/s in Diskussion. Damit sollen z.B. interaktive Fernseh- und Multimediadienste oder auch eine bessere Anbindung an das Internet möglich werden.

Der Arbeitskreis wurde inzwischen aufgelöst.

Siehe auch:
IEEE 802
DOCSIS

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.