LDAP

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Lightweight Directory Access Protocol

LDAP ist ein Standard-Protokoll für Verzeichnisdienste.

Es beschreibt einen Standard für Internet- und Intranet-Clients, -Anwendungen und -Server für den Zugriff auf Verzeichnisdienste. Wenn sich die Verbreitung von LDAP noch verbessert, bekommen die Benutzer einen Standard für einen einheitlichen, interoperablen Zugriff auf Verzeichnisdienste in heterogenen Systemumgebungen. LDAP kann so helfen, die Kommunikation zu vereinfachen. Intranets können leichter auf das Internet ausgeweitet werden. Inzwischen bieten alle wichtigen Hersteller von IT-Systemen LDAP-Verzeichnisdienste an.

LDAP ist jedoch nur eine Art "X.500-light" für TCP/IP-Umgebungen. Es unterstützt kein vereinheitlichtes Browsing, kein Verzeichnis-Management, keine vollständige Authentifizierung und keine Mechanismen zur Internationalisierung. Solche Funktionen bleiben "richtigen" Directory Access Protocols wie X.500 überlassen, die jedoch wesentlich schwieriger zu implementieren sind.

LDAP wird im RFC 1777 definiert. Weitere RFCs zum Thema LDAP sind u.a. 1588, 1823, 1959 und 1960.

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