Manchester Kodierung

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Serielle Übertragungsmethode für Bits, die dem Empfänger die Synchronisation mit dem Sender ohne externes Taktsignal ermöglicht.

Die einfachste Methode, Bits zu signalisieren, besteht darin, für ein 1-Bit eine bestimmte Periode lang ein High-Signal (z.B. hohe Spannung) und für ein 0-Bit ein Low-Signal (z.B. niedrige Spannung) zu verwenden. Wenn jedoch mehrere gleiche Bits hintereinander verschickt werden, hat der Empfänger keine Möglichkeit, Anfang und Ende der einzelnen Bits zu erkennen.

Die Manchester Kodierung teilt daher jede Bitperiode in zwei Hälften und stellt sicher, dass immer ein Wechsel des Signals in der Mitte der Bitperiode stattfindet. So ist der Empfänger in der Lage, sich mit dem Sender zu synchronisieren.

In der klassischen Manchester Kodierung wird ein 1-Bit mit einem Low-Signal am Anfang und einem High-Signal am Ende dargestellt, ein 0-Bit entsprechend umgekehrt.

Bei der differentiellen Manchester Kodierung erkennt man ein 1-Bit daran, dass in der ersten Hälfte der Bitperiode das Signal gleich zur letzten Hälfte der vorherigen Bitperiode bleibt. Ein 0-Bit erkennt man dagegen an einem Wechsel des Signalzustandes am Beginn der Periode. Wie bei der klassischen Manchester Kodierung findet in jedem Fall ein Signalwechsel in der Hälfte der Bitperiode statt.

Ein Nachteil der Manchester Kodierung ist der verdoppelte Bandbreitenbedarf, da jedes Bit geteilt wird und so die doppelte Frequenz benötigt wird.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.