Post-Quanten-Kryptographie

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Post-Quanten-Kryptographie ist ein Teilgebiet der Kryptographie, das sich mit der Entwicklung von kryptografischen Verfahren beschäftigt, welche auch durch Quantencomputer nicht zu brechen sind. Symmetrische Verschlüsselungsverfahren sind durch längere Schlüssel leicht gegen Quantencomputer abzusichern. Dagegen sind viele mathematische Problem wie Primfaktorzerlegung und diskreter Logarithmus, welche die Basis für heute gängige asymmetrische Verschlüsselungsverfahren bilden, für Quantencomputer viel leichter lösbar als für klassische Computer. Für diese Verfahren muss daher dringend Ersatz gefunden werden.

Die Post-Quanten-Kryptographie darf nicht mit der Quantenkryptographie verwechselt werden, welche quantenmechanische Effekte zur Verschlüsselung benutzt.

Siehe auch:
Lattice-Verfahren
Merkle-Signatur
PQC
XMSS

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.