QR-Code

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde. QR steht für Quick Response, also schnelle Antwort. Der QR-Code wurde ursprünglich zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion des Toyota-Konzerns entwickelt. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten, welche die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt.

Es gibt mehrere Standards wie ISO/IEC 18004:2006, welche die Kodierung von QR-Codes beschreiben. Abseits der offiziellen Standards hat NTT DoCoMo De-facto-Standards für die Kodierung von URLs, Kontaktinformationen (vCards), SMS und weiteren Datentypen definiert.

Ganz neue Einsatzgebiete ergeben sich durch die Verbreitung von Smartphones, welche die QR-Codes mit ihren Kameras aufnehmen und durch eine Reader-App dekodieren können. Auf immer mehr Plakaten oder in Zeitschriften sieht man QR-Codes gedruckt, die für die Verwendung mit Smartphones gedacht sind. Sie erhalten meist URLs zu Webseiten, welche die Smartphones über ihren mobilen Internetzugang aufrufen können. So können zusätzliche Informationen bereitgestellt werden oder es wird gleich in einen Online-Shop verzweigt, welcher das beworbene Produkt zum Kauf anbietet.

Einen Fehler haben QR-Codes. Durch die Herkunft aus der japanischen Logistik resultiert, dass sich nur ASCII-Zeichen und Kanji-Zeichen kodieren lassen. Andere Kodierungen sind nicht möglich und führen zu Fehlern.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.