risikobasierte Authentifizierung

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Unter risikobasierter Authentifizierung - englisch Risk-Based Authentication (RBA) - versteht man Verfahren, welche zusätzliche Merkmale verwenden, um festzustellen, ob ein Login-Versuch tatsächlich von einem legitimen Nutzer des Accounts stammt. Zusätzliche Merkmale sind zum Beispiel Netzwerkinformationen (IP-Adresse, Latenzen, IP-basierte Standortermittlung), Geräteinformationen (Betriebssystem, Browser, Versionen, Hardwaremerkmale) oder verhaltensbasierte Informationen (Anmeldezeitpunkt). Ein Algorithmus vergleicht die aktuellen Werte mit denen von früheren, erfolgreichen Anmeldungen und klassifiziert daraus ein niedriges, mittleres oder hohes Risiko. Je nach Risiko werden die Anmeldung zugelassen, zusätzliche Informationen verschickt oder eingefordert (2FA) oder im Extremfall kann der Account sogar gesperrt werden. Dies ermöglicht einen höheren Komfort bei typischen Anmeldungen aber gleichzeitig eine höhere Sicherheit.

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