Roaming

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Roaming ist die Dienstleistung eines Mobilfunksystems, einen Teilnehmer immer unter der gleichen Rufnummer erreichen zu können, egal in welcher Funkzelle er sich befindet und von wem diese betrieben wird. In GSM-Netzen ist dies möglich, weil jeder Teilnehmer eine weltweit eindeutige Nummer (IMSI) besitzt, die auf dem SIM gespeichert ist. Roaming ist eine Funktion, die in jedem zellenbasierten Funksystem benötigt wird. Für den Kunden bleibt diese Funktion im Inland aber völlig transparent.

Wenn man im Ausland Mobilfunk nutzen möchte, muss man in der Regel auf die Netze ausländischer Dienstanbieter zurückgreifen. Wird dabei die Abrechnung der Gebühren für den ausländischen Carrier vom heimischen Provider übernommen, wird auch gegenüber dem Kunden explizit von Roaming gesprochen. Die Anbieter rechnen die Kosten untereinander ab. Häufig entstehen beim internationalen Roaming für den Kunden Roaming-Gebühren, welche die Kosten drastisch in die Höhe treiben können. Die Roaming-Gebühren trägt in der Regel der, der das Roaming verursacht. Dies kann auch der Angerufene sein, wenn dieser sich z.B. im Ausland befindet, weil der Anrufende an Hand der Rufnummer ja nicht erkennen kann, dass ihm Extra-Kosten entstehen würden.

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