Stufenindex-Monomode-Faser

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Die Stufenindex-Monomode-Faser ist eine Bauform für Glasfaserkabel. Sie zeichnet sich durch einen geringen Kerndurchmesser von 9 µm und einen Manteldurchmesser von 125 µm aus. Der geringe Durchmesser führt dazu, dass sich im Kabel nur eine einzige Mode parallel zur optischen Achse ausbreiten kann. Monomodefasern besitzen daher quasi keine Modendispersion.

Sie sind als OS1 (1995) und OS2 (2006) standardisiert worden.

Da aber auch das Licht einer Laser-LED ein, wenn auch sehr kleines, Spektrum hat, tritt Frequenzdispersion trotzdem auf, und auch Streuungseffekte lassen sich nicht ganz beseitigen. Daher werden auch die Impulse, die durch eine Monomodefaser geführt werden, verschliffen und abgeschwächt. Das Bandbreiten-Längen-Produkt ist bei solchen Fasern das höchste, was mit Glasfasern erreicht werden kann. Stufenindex-Multimode-Fasern und Gradientenindex-Multimode-Fasern sind schlechter, aber auch billiger.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.