verteiltes Dateisystem

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Ein verteiltes Dateisystem (engl.: distributed file system (DFS) ist ein Dateisystem, bei dem der Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk erfolgt und das die Datenspeicherung auf mehreren Fileservern erlaubt. Dabei greift der Benutzer immer über die gleiche logische Bezeichnung auf eine Datei zu, egal ob diese ihren physischen Ort inzwischen gewechselt hat, redundant oder verteilt auf mehreren Servern abgelegt ist. Das Gegenstück ist ein klassisches lokales Dateisystem, welches unmittelbar an den Computer angeschlossene Massenspeicher verwaltet.

Bekannte verteilte Dateisysteme sind das in Microsoft-Betriebssystemen verwendete DFS sowie das ebenfalls DFS genannte System des DCE, welches zum AFS weiterentwickelt worden ist. Weniger bekannt sind Coda und ClusterFS.

Im weiteren Sinne werden auch Protokolle für den Dateizugriff mit gezählt, bei denen der physische Ort der Dateispeicherung nicht verborgen wird. Dazu zählen z.B. NFS, SMB, CIFS, AFP und NCP.

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.