Webservice-Orchestrierung

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Unter der Orchestrierung von Webservices versteht man ihre Anordnung zur Zusammenstellung von Geschäftsprozessketten sowie die Bereitstellung zusätzlicher Prozesslogik. Dabei geht es um die Beschreibung sogenannter langlaufender Workflow-Transaktionen ("programming in the lange"). Die Bearbeitung eines Kreditvertrages bei einer Bank könnte zum Beispiel als Orchestrierung beschrieben werden. Der gesamte Vorgang kann aus vielen parallelen und sequenziellen Arbeitsschritten bestehen, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken können. Die Programmierung innerhalb der einzelnen Arbeitsschritte, die als kurzfristige ACID-Transaktionen ausgeführt werden, sind dagegen nicht Bestandteil der Orchestrierung sondern der Webservice-Choreographie. Diese regelt die konkreten Protokollabläufe zwischen den Webservices wobei die Datenrepräsentation der Schnittstellen wiederum per WSDL beschrieben wird. WS-BPEL ist eine Sprache zur Orchestrierung von Webservices.

Siehe auch:
BPEL
BPEL4WS
WSFL
XLANG

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.