Phishing

Erneuter Angriff auf npm

Ein weitreichender Angriff auf das npm-Ökosystem sorgt derzeit für Unruhe in der Entwickler-Community. Mehr als 40 Pakete, darunter das weit verbreitete "@ctrl/tinycolor" mit über zwei Millionen wöchentlichen Downloads, wurden kompromittiert. Der Vorfall zeigt eindrücklich, wie professionell und automatisiert Angriffe auf die Software-Lieferkette inzwischen ablaufen.

20 npm-Pakete gekapert: Phishing-Angriff mit Milliardenreichweite

Ein gezielter Phishing-Angriff auf einen Maintainer hat weitreichende Folgen für das npm-Ökosystem: 20 weit verbreitete Pakete wurden mit Schadcode infiziert. Betroffen sind Bibliotheken, die wöchentlich Milliardenfach heruntergeladen werden und in zahlreichen Projekten zum Einsatz kommen. Die eingeschleuste Malware zielt insbesondere auf den Diebstahl von Kryptowährungen ab.

Trotz Training: Nutzer am Phishing-Haken

Eine groß angelegte Studie mehrerer US-amerikanischer Universitäten stellt den Nutzen gängiger Phishing-Schulungen in Unternehmen infrage. Über acht Monate wurden fast 20.000 Beschäftigte eines Gesundheits-Dienstleisters im Rahmen von zehn realitätsnahen Phishing-Simulationen getestet. Das Ergebnis: Weder verpflichtende jährliche Awareness-Trainings noch eingebettete Schulungen nach Fehlklicks bieten in der Praxis den erhofften Schutz.

Gefiltert oder gefährdet? DNS-Dienste im Malware-Test

Immer mehr Nutzer verlassen sich auf DNS-Dienste, die gefährliche Domains automatisch blockieren sollen. Doch wie zuverlässig funktionieren diese Schutzmechanismen im Alltag? Ein aktueller Vergleichstest hat acht öffentliche DNS-Filter analysiert und ihre Wirksamkeit gegenüber über 80.000 bekannten Malware-Domains geprüft. Mit dabei ist erstmals auch DNS4EU, ein von der EU initiierter Resolver.

Deutsche Unternehmen im Visier: Über 1100 Cyberangriffe pro Woche

Laut einer aktuellen Analyse von Check Point Software werden deutsche Unternehmen durchschnittlich 1177-Mal pro Woche digital angegriffen. Die Daten zeigen, dass 63 Prozent der schädlichen Dateien über das Internet verbreitet wurden und rund 70 Prozent der Firmen mit sogenannten "Information Disclosure"-Angriffen konfrontiert waren, bei denen vertrauliche Informationen abgegriffen werden.