Quantencomputing

Quanten- trifft Supercomputing

Quantencomputer gelten als künftige Beschleuniger für spezielle Rechenaufgaben, klassische Hochleistungsrechner bleiben aber unverzichtbar. Forscher der TU München haben nun ein hybrides Softwaretool entwickelt, das beide Systeme miteinander verzahnt und so eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht. Damit könnten komplexe Berechnungen künftig schneller und effizienter verteilt werden.

Quantencomputer sollen Fahrpläne optimieren

Mit dem Projekt "QCMobility | Schienenverkehr" untersucht die DLR-Quantencomputing-Initiative, wie Quantencomputer hochkomplexe Planungsprobleme im Bahnverkehr schneller und präziser lösen können. Ziel ist es, Störungen besser zu bewältigen, Verspätungen zu reduzieren und langfristig stabilere Fahrpläne zu entwickeln. Dafür werden quantengestützte Algorithmen erstmals systematisch in realen Szenarien getestet.

Quantencomputer – von der Schiffsschleuse ins Universum

Quantencomputer gelten als Hoffnungsträger für die Lösung besonders komplexer Probleme, die mit klassischen Rechnerarchitekturen nur schwer oder gar nicht zu bewältigen sind. Zwei aktuelle Entwicklungen veranschaulichen das Potenzial dieser Technologie – sowohl in der physikalischen Grundlagenforschung als auch bei der Optimierung realer Verkehrsprozesse.

Vorbeugender Schutz dank quantenbasiertem Antivirus

Mit einem radikal neuen Sicherheitsansatz sorgt das europäische Start-up Qentisec für Aufsehen: Das Unternehmen präsentiert mit QAV (Quantum Antivirus) die weltweit erste Endpoint-Sicherheitslösung, die auf quantenbasierter Prävention statt klassischer Reaktion basiert. Der Clou: QAV erkennt Schadsoftware bereits im "präintentionalen Zustand" – also bevor überhaupt Code geschrieben oder übertragen wird.

Effizienzsprung im Serverrack

Hewlett Packard Enterprise hat eine neue Generation von Servern vorgestellt. Die acht neuen ProLiant Compute Gen12-Server sind mit Intel-Xeon-6-Prozessoren ausgestattet und verfügen über die aktualisierte Management-Technologie HPE Integrated Lights Out in Version 7. Dabei sollen die Server vor Quanten-Hacks sicher sein und deutliche Fortschritte in Sachen Energieeffizienz bieten.

Mit Diamant-Qubits zum Quantenrechner

Forscher haben einen wichtigen Schritt hin zur Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer und sicherer Quantenkommunikationsnetzwerke gemacht. Doktoranden des Karlsruher Instituts für Technologie haben zum ersten Mal in Deutschland gezeigt, wie sich sogenannte Zinn-Fehlstellen in Diamanten sehr exakt mit Mikrowellen kontrollieren lassen. Diese Defekte haben besondere optische und magnetische Eigenschaften und können als Qubits genutzt werden.

Verschränkung auf Knopfdruck

Die Verschränkung ist heute das maßgebliche Werkzeug der Quanteninformatik. Sie liefert die essenzielle Ressource für Quantencomputer und dient dem Transfer von Information in einem künftigen Quantennetzwerk. Allerdings ist sie höchst empfindlich. Deshalb ist es eine enorme Herausforderung, ruhende Quantenbits mit fliegenden Qubits in Form von Photonen zu verschränken. Dennoch gelang genau das einem Team am Max-Planck-Institut für Quantenoptik.