IT-Studien

ENISA: Cyberbedrohungslage spitzt sich zu

Die europäische Cybersicherheitsbehörde ENISA verzeichnet in ihrem aktuellen Threat-Landscape-Report einen massiven Anstieg von Angriffen auf kritische Infrastrukturen. Fast 80 Prozent aller Vorfälle gehen auf Hacktivisten zurück, die vor allem mit DDoS-Kampagnen operieren. Als besonders folgenschwer stuft die Behörde weiterhin Ransomware ein, während staatliche Akteure vermehrt Spionage betreiben.

Cyberbedrohungen werden vielschichtiger

Der M-Trends Report 2025 von Mandiant beleuchtet die zunehmend komplexe Bedrohungslage in der IT-Sicherheit. Neben der weiterhin dominierenden finanziellen Motivation von Angreifern machen vor allem die rasante Zunahme von Infostealer-Malware und die Ausnutzung von Web3-Technologien aufkommende Risiken deutlich. Der Report zeigt, dass proaktive Maßnahmen wichtiger denn je sind.

Digitalisierung in Parteiprogrammen

Die Digitalisierung ist auch zur Bundestagswahl 2025 ein zentrales, aber oft vernachlässigtes Thema. Eine klare politische Verantwortlichkeit, etwa durch ein eigenständiges Digitalministerium, wurde lange Zeit nicht etabliert. Eine aktuelle Analyse der Wahlprogramme durch das PR-COM Research Lab zeigt jedoch, dass sich die Parteien in vielen digitalpolitischen Fragen zwar uneinig sind, dabei zu verschiedenen IT-Themen aber durchaus klar Position beziehen.

Hoher Aktualisierungsbedarf für Microsoft Office

Mehr als 80 Prozent der kleinen Unternehmen in Deutschland nutzen Microsoft-Office-Pakete, die im kommenden Jahr aktualisiert werden müssen. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen KMU-Studie von Intra2net. Deutlich wird auch, dass sich Office 2021 bei On-Premises-Installationen bislang nicht durchsetzen konnte. Für die Untersuchung hat der Groupware- und Security-Anbieter Daten von über 1500 PC-Arbeitsplätzen ausgewertet.