Linux

Das Windows Subsystem for Linux

Tom Wechsler stellt das Windows Subsystem for Linux als unkomplizierten Einstieg in die Linux-Welt unter Windows vor. Er zeigt, wie das WSL ohne virtuelle Maschine oder Dual-Boot aktiviert und eine Linux-Distribution wie Ubuntu über den Microsoft Store installiert wird. Anschließend demonstriert er die Nutzung der Linux-Shell im Windows Terminal.

Download der Woche: Puppy Linux

Nicht jeder Wartungs- oder Rettungseinsatz erfordert ein vollwertiges Live-System für Serverumgebungen. Für Diagnose, Tests oder den Weiterbetrieb älterer Hardware kann eine extrem schlanke Linux-Distribution ausreichen. Puppy Linux passt auf einen einfachen USB-Stick, läuft komplett im RAM und stellt dennoch eine arbeitsfähige Umgebung bereit – ideal als mobiles Werkzeug für Administratoren.

Linux-Prozesse systemweit protokollieren

Linux bringt mit dem Process Accounting ein oft übersehenes Bordmittel mit, um abgeschlossene Prozesse systemweit zu protokollieren. Admins erhalten damit nachvollziehbare Informationen darüber, welche Kommandos wann und von wem ausgeführt wurden. Richtig eingesetzt, eignet sich Process Accounting für Forensik, Abrechnung und Kapazitätsanalysen, ohne zusätzliche Monitoringtools installieren zu müssen.

Mint im Abwehrmodus

Linux Mint gilt als stabile, einfach zu bedienende und ausgesprochen anwenderfreundliche Workstation – ideal für Entwickler, Helpdesk-Teams oder den Büroalltag. Doch viele Admins übersehen, dass die integrierte Firewall ab Werk deaktiviert ist. Spätestens wenn dann erste Portscans bei der Systemüberwachung auftauchen, zeigt sich die Lücke. Unser Praxistipp gibt einen Überblick, wie sich Mint-Clients sauber und professionell absichern lassen.

Linux-Workstations automatisch sperren

Nach Systemupdates oder Neustarts sollen Linux-Workstations oft automatisch hochfahren und Hintergrunddienste starten – ohne dass gleich jemand eingeloggt ist. Für Einzelnutzer oder Kiosk-Systeme lässt sich das komfortabel lösen: per automatischer Anmeldung kombiniert mit einem sofortigen Sperrbildschirm. So ist das System einsatzbereit, aber trotzdem vor neugierigen Blicken geschützt.

SSH-Tunnel für Linux-Fernwartung

Für die Fernwartung von Linux-Systemen mit grafischer Oberfläche kommt häufig Virtual Network Computing (VNC) zum Einsatz. Allerdings bieten nicht alle VNC-Server neben der Authentifizierung auch eine durchgehende Verschlüsselung des Datenverkehrs. Um diese Sicherheitslücke zu schließen, lässt sich unter Linux ein eigener SSH-Tunnel einrichten, über den der VNC-Datenstrom geschützt übertragen wird.