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AWS-Störung: Zahlreiche Internetdienste betroffen (Update)

Ein weitreichender Ausfall bei Amazon Web Services (AWS) hat am Montag zahlreiche populäre Onlinedienste weltweit lahmgelegt. Betroffen sind unter anderem Plattformen wie Snapchat, Signal, Fortnite, Canva und Prime Video. Die Störung sorgte für massive Einschränkungen bei vielen cloudbasierten Anwendungen und Webseiten. Inzwischen sind das Problem behoben und die Ursache gefunden.

Datenschützer: Künstlicher Krisenmodus für Überwachung

Der Streit um die geplante EU-Verordnung zur sogenannten Chatkontrolle 2.0 nimmt an Schärfe zu. Digitalrechtsaktivist und Ex-Europaabgeordneter Patrick Breyer wirft dem dänischen EU-Ratsvorsitz vor, mit falschen Behauptungen Druck auf die Mitgliedsstaaten auszuüben. Auch innerhalb der Bundesregierung sorgt das Thema für Spannungen.

Download der Woche: Element

Wer beim Team-Messaging besonderen Wert auf Datenschutz legt, sollte einen Blick auf den Open-Source-Messenger Element werfen. Die Anwendung basiert auf dem offenen Matrix-Protokoll, nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und setzt auf eine dezentrale Serverstruktur. Dadurch liegen Nachrichten nicht zentral auf einem Server, sondern verteilt – und sind so besser vor unbefugtem Zugriff geschützt.

Kontaktfreudig

GoTo hat mehr als 40 neue Funktionen für seine GoTo-Connect-Plattform eingeführt, die die Geschäftskommunikation und das Kundenerlebnis verbessern sollen. Hierzu gehören KI-gestützte Analysetools, die es Unternehmen ermöglichen, aus Kundendaten wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und Trends in der Kommunikation frühzeitig zu erkennen.

ICQ streicht die Segel

Am 26. Juni 2024 wird der einsst beliebte Instant-Messaging-Dienst ICQ endgültig eingestellt, wie der aktuelle Betreiber mitteilt. Der Dienst, der Ende der 1990er-Jahre und Anfang der 2000er-Jahre eine prägende Rolle in der digitalen Kommunikation spielte, wurde 2010 von der russischen Investmentfirma DST erworben, die heute unter dem Namen "VK" bekannt ist.

EU-Rat plant Chatkontrolle mit Zustimmungszwang

Die EU-Regierungen könnten bereits im Juni über die Einführung der umstrittenen Chatkontrolle entscheiden. Der entsprechende Vorschlag sieht vor, dass Nutzer von Kommunikations-Apps künftig zustimmen müssen, dass alle verschickten Bilder und Videos automatisiert und verdachtslos gescannt werden. Diese Daten könnten dann an die Polizei weitergeleitet werden.

MIMI-Standard für Interoperabilität von Messengern

Über Organisationsgrenzen hinweg digital reibungslos kommunizieren zu können, ist für zahlreiche Branchen von Bedeutung. Mit MIMI steht nun auch ein Standard für die mobile Kommunikation mit unterschiedlichen Messaging-Apps in den Startlöchern. Der Fachartikel beleuchtet vor dem Hintergrund bisheriger Standardprotokolle, wie diese Entwicklung aus Unternehmenssicht zu bewerten ist.