Proxy

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Proxy steht in der Netzwerktechnik immer für Stellvertreter. Ein entsprechender Proxy-Agent nimmt die Funktionen eines Servers an Stelle des eigentlichen oder eines gar nicht vorhandenen wahr.

Ziele dabei können sein:

1)

Bestimmte Server besitzen eine notwendige Funktion nicht, die nachgebildet werden muss.

2)

Der Proxy handelt Requests an Server so weit wie möglich lokal ab, um Kosten zu sparen. In ihm sind also Content Caching-- oder Spoofing-Funktionen implementiert.

3)

Im Proxy sind zusätzliche Sicherheitsfunktionen realisiert (Proxy-Firewall). Verstößt ein Request nicht gegen festgelegte Sicherheitsregeln, so wird er an den eigentlichen Server weitergeleitet.

Siehe auch:
Content Delivery Network
Forward-Proxy
Reverse-Proxy

Aktuelle Beiträge

Gastkonten im Azure AD verwalten

Gastkonten im Azure AD ließen sich bisher nur recht grob und entweder manuell oder mit Skript­arbeit verwalten. Mit "Cross-tenant access settings" stehen dem Admin nun granularere Möglichkeiten zur Verfügung – über die Graph-API auch automatisiert. Wer das Aufräumen der Gastkonten zudem mithilfe von Access Reviews an die Anwender selbst delegiert, kann weitere wertvolle Zeit sparen.

Zero Trust über Workloads hinweg

Ein Zero-Trust-Ansatz ist am effektivsten, wenn er sich über alle Standorte und Umgebungen erstreckt, in denen Workloads auf verschiedene Anwendungen und Daten zurückgreifen. Aus diesem Grund unterstützt eine zeitgemäße Firewall-Plattform eine Zero-Trust-Architektur erheblich, indem sie die Netzwerksicherheit so nah wie möglich an die Workloads heranbringt. Wie dies gelingt und worauf es ankommt, erklärt Palo Alto Networks.

Maßnahmen gegen Tool-Sprawl und Schatten-IT

In vielen IT-Abteilungen wächst mit jeder neuen Aufgabe auch die Zahl der Tools – bis irgendwann der Überblick verloren geht. Was zunächst als Hilfe gedacht war, wird dann zum Hindernis. Doppelte Arbeit, Sicherheitsrisiken und Missverständnisse sind die Folge. Der Artikel veranschaulicht, wie dieser Toolwildwuchs entsteht, warum er Teams ausbremst und wie ein gemeinsamer, vereinfachter Ansatz die Kontrolle zurückbringt.