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Endpoint-Schutz über die Cloud

Kaspersky aktualisiert seine Endpoint-Detection-and-Response-Lösung. Unter dem neuen Namen "Kaspersky Endpoint Detection and Response Expert" verspricht das Produkt zusätzliche Schutzfunktionen vor fortschrittlichen, APT-ähnlichen Angriffen. So würden Alerts nun automatisch zu Vorfällen zusammengeführt und das regelbasierte Scannen mit YARA sowie die API-Integration für die Reaktion auf Hosts implementiert.

BSI-Warnung: Verfassungsgericht nimmt Kaspersky-Beschwerde nicht an

Seit Mitte März warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor der Nutzung von Kaspersky-Software besonders in kritischen Umgebungen. Der Grund: Der Malwareschutz könnte sich zu Sabotage- oder Spionagezwecke missbrauchen lassen. Kaspersky widerspricht dem, hat bislang vor Gericht jedoch keinen Erfolg mit seinen Eilanträgen. Nun hat das Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde des Unternehmens nicht zur Entscheidung angenommen.

Ransomware-Gruppe Conti formiert sich wohl neu

Mit 73 Ransomware-Angriffen war LockBit laut Malwarebytes die mit Abstand am weitesten verbreitete Ransomware im Mai 2022. Danach folgte Black Basta mit 22 Angriffen, ALPHV mit 15 Angriffen, Hive mit 14 Angriffen und Mindware mit 13 Angriffen. Conti landete im Mai hingegen nur auf dem sechsten Platz – Malwarebytes schrieb der Ransomware-Gruppe 12 Angriffe in seiner Analyse zu. Im Vormonat waren es noch 43 Angriffe.

DSGVO-konforme Video-Meetings auf dem Smartphone

Die Videokonferenz-Umgebung STARFACE NEON jetzt auch über mobile Endgeräte browserbasiert unter Android und iOS nutzbar. Sobald die Anwender auf den Button "Meeting beitreten" in der Konferenzeinladung klicken, öffnet sich die Meeting-Lobby automatisch im Standardbrowser des Smartphones. Besprechungen mit bis zu drei Teilnehmern und einer Dauer von bis zu 45 Minuten sind dabei kostenlos.

Kritische Office-Lücke schlägt Wellen

Die Ende Mai entdeckte Schwachstelle im Windows-Protokoll-Handler "ms-msdt" namens "Follina" schlägt weiter Wellen. Nun haben es Angreifer offenbar auf europäische Regierungen und US-amerikanische Verwaltungen abgesehen. Hierfür versendeten sie Phishing-Mails mit manipulierten RTF-Dokumenten, bei denen der Exploit bereits ohne das Öffnen des Word-Dokuments abläuft.