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Flexiblere Fernzugriffe mit RPort 0.5.0

Die Remote-Management-Software RPort ist in der neuen Version 0.5.0 erschienen. Mehr als anderthalb Jahre nach dem ersten öffentlichen Release ist nun die Serverkomponente wie auch der Client für Linux auf der ARM-Plattform verfügbar. Zur Automatisierung von Aufgaben und zur Remote-Konfiguration per Regelsets ist ab jetzt der clientseitige Interpreter "Tacoscript" einsatzbereit.

Alarmstufe Rot: Große Gefahr durch Log4j-Lücke

Eine kritische Schwachstelle in der weit verbreiteten Java-Bibliothek Log4j führt nach Einschätzung des BSI zu einer extrem kritischen Bedrohungslage. Das Bundesamt hat daher seine bestehende Cyber-Sicherheitswarnung auf die Warnstufe Rot hochgestuft. Ursächlich für diese Einschätzung ist die sehr weite Verbreitung des betroffenen Produkts und die damit verbundenen Auswirkungen auf unzählige weitere Produkte.

MariaDB mit neuem Release-Zyklus

Der MariaDB Community Server an, auch als MariaDB Server bezeichnet, erscheint in einem neuen Release-Modell. Dieses soll den weltweit Millionen von MariaDB-Nutzern neue Funktionen schneller zur Verfügung zu stellen. Neue Community-Server-Versionsreihen wie MariaDB Community Server 10.6 oder 10.7 werden von nun an nicht mehr jährlich, sondern vierteljährlich bereitgestellt.

Cloudanbieter: Gefahr durch fehlerhafte USB-Treiber

Forscher von SentinelLabs haben eine Reihe schwerwiegender Sicherheitslücken in Treibersoftware entdeckt, die AWS und zahlreiche weitere Clouddienste betreffen. Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, ihre Zugriffsrechte zu erweitern und so Sicherheitssysteme zu deaktivieren, Systemkomponenten zu überschreiben, das Betriebssystem zu beschädigen oder ungehindert bösartige Aktionen durchzuführen.

Alexa.com geht in Rente

Ein ganz wesentlicher Aspekt für Webseitenbetreiber ist die Analyse der eigenen Popularität sowie die Suchmaschinenoptimierung. Seit 25 Jahren wichtiger Anlaufpunkt hierfür ist Alexa.com. Nun schickt Amazon den Dienst in Rente. Am 1. Mai 2022 gehen dort die Lichter aus. Seit gestern können keine neuen Subscriptions mehr abgeschlossen werden.

Multifaktor-Authentifizierung von Box ließ sich aushebeln

Box reiht sich in die lange Liste der Cloud-Anbieter ein, bei denen kürzlich MFA-Schwachstellen aufgedeckt wurden: Das Varonis-Forschungsteam entdeckte eine Möglichkeit, MFA durch eine klassische Ein-Faktor-Authentifizierung für Box-Konten zu ersetzen, die Authentifizierungs-Apps wie Google Authenticator verwenden. Angreifer mit gestohlenen Anmeldeinformationen konnten so das Box-Konto eines Unternehmens kompromittieren und sensible Daten exfiltrieren, ohne ein Einmal-Passwort verwenden zu müssen.