Sicherheit

Gefährliche Dateien besser erkennen

Trojaner und andere Malware treten in der Regel als ausführende Dateien auf und sind über Dateiendungen wie .exe, .cab, .bat, .cmd, .js, .vbs, oder .chm zu erkennen. Wenn da nicht der Datei-Explorer in Windows wäre, der oft so eingestellt ist, dass er die Endungen nicht anzeigt. Um fatale Klicks auf potenziell gefährliche Files zu vermeiden, sollten Sie dafür sorgen, dass die vollständige Dateibezeichnung erscheint.

Neues Testverfahren für Virenscanner

Es gibt verschiedene Antiviren-Testlabors, die Malware-Scanner regelmäßig auf deren Schutzwirkung hin überprüfen. Für eine bessere Vergleichbarkeit der Resultate wurde die 'Anti-Malware Testing Standards Organization' ins Leben gerufen. Das österreichische Testlabor AV-Comparatives hat nun erstmals die Erkennungsrate von 29 Virenscannern anhand der vereinheitlichten Malware-Samples überprüft.

Mehr Netzwerksicherheit durch Passive DNS

In den vergangenen Jahren haben die Angriffe auf DNS-Infrastrukturen stark zugenommen: DDoS-Angriffe gegen autoritative Nameserver, Nutzung von Nameservern als Verstärker von DDoS-Attacken, kompromittierte Registrar-Accounts, um Delegierungseinträge zu modifizieren, Cache-Poisoning-Angriffe und Missbrauch von Nameservern durch Malware. Es wurden jedoch auch leistungsfähige neue Gegenmaßnahmen entwickelt. Dazu zählt etwa Passive DNS, das bei optimaler Nutzung die DNS-Sicherheit deutlich erhöht. In unserem Fachartikel erfahren Sie mehr.

Verbesserte Makro-Sicherheit in Office 2016

Makros in Office-Dokumenten sind ein beliebtes Einfallstor für Malware. Schnell lassen sich Anwender dazu verleiten, die potenziell gefährlichen Inhalte zu aktivieren, obwohl das Dokument eben erst per E-Mail auf den Rechner gelangt ist. In Office 2016 besteht nun die Möglichkeit, Makros grundsätzlich zu blockieren, die eine Verbindung ins Internet aufbauen möchten. Das verhindert das Nachladen von Schadcode.

Einbruchwerkzeuge für Windows 10

Elcomsofts 'System Recovery' knackt laut Anbieter nun auch Windows 10 und das Microsoft-Konto. Damit erhalten die Anwender der Tools nicht nur Zugriff auf das Windows-Konto, sondern auch auf die Microsoft-Dienste Skype, Hotmail und OneDrive. Die Software 'Forensic Disk Decryptor' hat es daneben auf verschlüsselte Laufwerke abgesehen. Die Verschlüsselung selbst soll dabei gar nicht gebrochen, sondern vielmehr temporäre Daten wie Speicherabbilder ausgelesen werden.

Ransomware-Infektionen via TeamViewer (Update)

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Meldungen über weiterentwickelte Ransomware. Dieses Mal gaben sich die Angreifer jedoch kreativ und nutzten scheinbar TeamViewer-Installationen, um ihre Schadsoftware zu verteilen und auszuführen. TeamViewer hat die Fälle inzwischen bestätigt und auf wiederverwendete Passwörter seitens der Nutzer zurückgeführt.

Ransomware: Mac OS-Nutzer im Visier

Über das vergangene Wochenende fand offenbar ein Ransomware-Angriff auf Mac OS-Nutzer statt. Die Angreifer haben laut Palo Alto Networks die Software 'Transmission BitTorrent' mit einem Verschlüsselungstrojaner infiziert. Da die Malware mit einem gültigen Entwicklerzertifikat signiert war, kam sie auch am Gatekeeper vorbei. Es handelt sich laut Palo Alto um den ersten voll funktionsfähigen Verschlüsselungsschädling für Mac OS.

Im Test: McAfee Server Security Suite Advanced

In Unternehmen lagert der Datenschatz zentral auf physischen wie auch virtuellen Servern. Daher bedürfen diese Umgebungen eines besonderen Schutzes. Mit der McAfee Server Security Suite Advanced bietet Intel Security ein Paket an, das einen zentral verwalteten Malware-Scanner sowie Applikationskontrolle beinhaltet und zwar auch für virtuelle Maschinen sowie veraltete Betriebssysteme.