Storage

Vom Data Lake zum Data Mesh

Ist die nächste große Veränderung im Bereich Daten das Data Mesh? Darunter versteht man eine Datenplattform-Architektur, die sich die Allgegenwart von Informationen in Unternehmen zunutze macht und sie Anwendern über eine Self-Service-Infrastruktur dort bereitstellt, wo sie sich befinden. Umwege über ein zentrales Data Warehouse oder einen Data Lake gehören damit der Vergangenheit an. Die Umstellung erfordert von den Mitarbeitern eine neue Sichtweise auf ihre Daten: als Produkt, das sie verwalten, besitzen und bereitstellen.

Sicherer, kostenfreier Peer-to-Peer-Datentransfer

Zwar existieren für die Alltagsaufgabe sicherer Datentransfer bereits viele Hilfsmittel. Doch die meisten von ihnen weisen Nachteile auf wie einen lästigen Registrierungszwang oder die Praxis, die ihnen anvertrauten Daten zwischenzuspeichern. Die kostenfrei nutzbare Website "ToffeeShare" will hingegen für ihre im Peer-to-Peer-Verfahren durchgeführten Datenübertragungen auf unnötige Zwischenstopps verzichten und stattdessen den kürzesten Weg zwischen Sender und Empfänger finden.

Ausblick auf die Festplattenzukunft

Das klassische Perpendicular Magnetic Recording, das seit anderthalb Jahrzehnten bei Festplatten zum Einsatz kommt, ist mehr oder weniger ausgereizt. Doch mit dem Microwave Assisted Magentic Recording steht bereits eine neue Technologie in den Startlöchern, mit der sich die Speicherkapazität von HDDs mittelfristig über 30 TByte hinaus steigern lässt. Um die Laufwerke zukunftsfähig zu machen, arbeiten die Hersteller auch an Dual-Aktuatoren für einen höheren Datendurchsatz.

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Firmware-Optimierungen für mehr Geschwindigkeit
Mit den wachsenden Festplattenkapazitäten steigt indes der Aufwand, Daten auf den Magnetscheiben zu suchen und die Schreib-Lese-Köpfe zu positionieren. Lange Zeit war das kein Problem, da es in den großen Online-Storages, in denen Festplatten vornehmlich eingesetzt werden, vor allem auf Speicherkapazität und weniger auf Performance ankam, während man für schnelle Speicher SSD-basierte Lösungen einsetzte.

Flash mit Enterprise-Turbo

NetApp ergänzt sein Portfolio an All-Flash Storage-Arrays um das Modell "AFF A900". Die Neuvorstellung wendet sich vor allem an größere Unternehmen, was sich auch darin bemerkbar macht, dass eine spezielle Enterprise-Variante der Datenmanagement-Software ONTAP zum Einsatz kommt. Gerade im Zusammenspiel mit Datenbanken will der Hersteller so für schnelle Zugriffszeiten sorgen.

Datenspeicher für das IoT-Zeitalter

Die meisten Daten werden heute nicht mehr auf Computern oder in Rechenzentren generiert, sondern von Milliarden vernetzten Maschinen, Smart Devices und Sensoren. Deren Speicher müssen hohe Anforderungen erfüllen. Flash ist hier das Speichermedium der Wahl. Doch unterscheiden sich die Anforderungen an die Schreib- und Leseperformance, Speichergrößen, Leistungsaufnahme sowie Schnittstellen je nach Anwendungsfall deutlich. Dieser Artikel schildert, welche Flash-Lösungen für welche Einsatzszenarien geeignet sind.

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Da jeder Schreibvorgang die Speicherzellen der SSDs belastet, benötigen Unternehmen in schreibintensiven Umgebungen ausdauerndere Laufwerke, die drei oder sogar bis zu zehn DWPD unterstützen. Diese SSDs stellen einen größeren Bereich des physisch verfügbaren Speichers für das Wear Leveling zur Verfügung, wodurch die nutzbare Kapazität sinkt. Allerdings steigt die schreibbare Datenmenge (TBW, Terabytes Written) über die Einsatzzeit der SSD deutlich an.