Tipps & Tools

Gefährliche Dateien besser erkennen

Trojaner und andere Malware treten in der Regel als ausführende Dateien auf und sind über Dateiendungen wie .exe, .cab, .bat, .cmd, .js, .vbs, oder .chm zu erkennen. Wenn da nicht der Datei-Explorer in Windows wäre, der oft so eingestellt ist, dass er die Endungen nicht anzeigt. Um fatale Klicks auf potenziell gefährliche Files zu vermeiden, sollten Sie dafür sorgen, dass die vollständige Dateibezeichnung erscheint.

Download der Woche: SHAREit

Immer mehr Mitarbeiter haben einen PC, ein Smartphone sowie ein Tablet in ihrem persönlichen Endgeräte-Pool. Das bedeutet meist mindestens zwei unterschiedliche Betriebssysteme, was den Datenaustausch nicht ganz einfach gestaltet. Dass die Lösung nicht wie üblich in der Cloud liegen muss, zeigt 'SHAREit'. Das kostenlose Tool baut über das WLAN-Modul eine direkte Verbindung zu anderen Geräten auf. Ist das Pairing einmal hergestellt, lassen sich alle Arten von Dateien ohne Größenbeschränkung übertragen.

Geräteverwaltung für Schul-Admins

Das Schüler im Unterricht mit dem Smartphone spielen, ist bei Lehrern in der Regel nicht gern gesehen. Doch zumindest auf Tablets lassen sich Lerninhalte effizient und spannend vermitteln. Das hat auch Apple erkannt und bietet mit dem 'Apple School Manager' ein Webportal an, um iPads für Bildungseinrichtungen vorzubereiten und diese mit der erforderlichen Software auszustatten.

Download der Woche: Windows Repair Toolbox

Der Nachteil vieler Utilities für das Tuning sowie die Wartung von PCs ist, dass die vielen kleinen Helferlein schnell zu einer recht unübersichtlichen Sammlung anwachsen. Hier spielt die kostenfreie 'Windows Repair Toolbox' ihre Stärken aus. Die schlanke Startoberfläche besitzt Schaltflächen für viele portable Programme aus den Bereichen Hardware, Repair, Backup, Recovery oder Uninstaller. Zudem zeigt die Anwendung Werte wie CPU-Takt, CPU-Temperatur sowie Speicherauslastung an.

Schneller Dienstplan für Teams

In den meisten größeren Unternehmen sind IT-Profis im Schichtdienst im Einsatz, um die Infrastruktur auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten am Laufen zu halten. Mit dem kostenfreien Tool 'DPE3' steht Ihnen eine Tabelle für die Pflege eines Dienstplans in Excel zur Verfügung. Mit dem Werkzeug bringen Sie mehr als 50 Mitarbeiter in verschiedenen Dienstformen übersichtlich zusammen.

Benchmark-Test für Festplatten

Wenn Mitarbeiter über niedrige Rechnerleistung klagen, kann das auch an einer lahmenden Festplatte liegen. Bevor Sie allerdings gleich einen Austausch vornehmen, sollten Sie den Magnetspeicher mit dem kostenfreien Tool 'IsMyHdOK' zunächst auf Herz und Nieren prüfen. Das schlanke Programm ermittelt die Lese- und Schreib-Geschwindigkeit der Festplatte und berechnet daraus gleichzeitig noch einen Benchmark-Wert.

Excel in eigener Instanz

IT-Profis verwenden häufig zwei Bildschirme. Leider kann Excel im Gegensatz zu Word bei der Nutzung von zwei Displays keine eigene Instanz für jede geöffnete Arbeitsmappe aufmachen. Somit ist nur eine Programm-Instanz beziehungsweise ein Fenster sichtbar. Mit einem kleinen Trick bringen Sie Excel-Dokumente ab Version 2003 in getrennten Instanzen und auf mehreren Displays auf den Desktop. Wie so oft führt der Weg über die Registry.

Download der Woche: Battle Encoder Shirase

Zahlreiche Programme beanspruchen auf einem Rechner schon im Normalbetrieb viel Prozessorleistung. Gerade auf älteren Modellen stehen anderen Anwendungen dadurch teilweise nicht genügend Ressourcen zur Verfügung. Die Folge: Das System läuft fast immer auf Hochtouren und wird unnötig heiß. Mit dem kostenfreien 'Battle Encoder Shirase' greifen Sie an dieser Stelle von Hand ein und drosseln die CPU-Nutzung mit wenigen Klicks individuell pro Prozess.

Cisco Webex unter Windows 10

Online-Meetings gehören auch für Admins zum täglich Brot und viele Unternehmen nutzen dazu Cisco Webex. An manchen Windows-10-Rechnern funktioniert die Konferenzteilnahme jedoch nicht. Diverse, leider wenig aussagekräftige Fehlermeldungen verwehren den Zutritt zu den virtuellen Meeting-Räumen. Sogar das Durchprobieren verschiedener Browser führt zu keiner Lösung. Eine Erweiterung für Google Chrome ermöglicht aber immerhin einen Workaround.