Tipps & Tools

SD-Speicher richtig formatieren

Mittlerweile sind in Unternehmen immer mehr SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten im Umlauf. Mit den Standard-Funktionen von Windows sollten Sie diese allerdings nicht formatieren, da die Speicher dadurch langsamer oder teilweise sogar unbrauchbar werden können. Das liegt daran, dass Windows für SD-Karten ungeeignete Cluster-Größen nutzt. Mit dem kostenfreien, von der SD Association herausgegebenen 'SD Formatter' geht das besser.

E-Mail-Kategorien beim Senden erhalten

Outlook ermöglicht, nicht nur Termine sondern auch einzelne E-Mails in eine Kategorie einzuordnen. Beim Senden wird diese Kennzeichnung allerdings seit Version 2007 entfernt Für eine bessere Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen kann die Beibehaltung aber durchaus sinnvoll sein. Damit die E-Mails beim jeweiligen Empfänger mitsamt der Kategorie ankommen, sind lediglich ein paar Mausklicks in der Registry zu erledigen.

Download der Woche: AOMEI PE Builder

Selbst wenn Systemabstürze bei aktuellen Windows-Versionen eher selten geworden sind, kann es vorkommen, dass sich ein Rechner nicht mehr von der Festplatte starten lässt. In einem solchen Fall schlägt die Stunde für einen Boot-Datenträger. Normalerweise führt der Weg hierzu über das Windows Automated Installation Kit - nicht jedoch mit dem 'AOMEI PE Builder'. Das kostenfreie Werkzeug erstellt ganz autonom etwa einen bootfähigen USB-Stick und erlaubt praktischerweise auch, beliebige Zusatztools mit auf den Datenträger zu übernehmen.

Fehlerfreie 4k-Auflösung unter XenDesktop

Unternehmen, die Citrix XenDesktop nutzen, haben unter Umständen mit folgendem Problem zu kämpfen: Wenn Nutzer auf einem Client mit einem oder mehreren 4K-Monitoren die Verbindung zu einem Windows 7- oder 8/8.1-XenDesktop Virtual Delivery Agent (VDA) herstellen, bleibt der Bildschirm leer oder die Anzeige ist fehlerhaft. Das liegt daran, dass der Citrix WDDM-Driver im VDA für den Video Memory Buffer im Boot-Modus standardmäßig 64 MByte vorhält - zu wenig für einen Bildschirm mit 4K-Auflösung.

Frischer Anstrich für Windows 8-Mauszeiger

Professionelle Anwender mit Liebe zum Detail haben sich bei Präsentationen eventuell schon einmal darüber geärgert, dass bei einer vergrößerten Darstellung des Bildschirms auch der Anblick des Mauszeiger recht unschön wirkt. Wenn Sie beispielsweise die Schriftgröße auf 200 Prozent setzen, ist der Cursor arg verschwommen. Das liegt daran, dass Windows 8 nur Bilder mit 32 x 32 und 48 x 48 Pixel für den Mauszeiger verwendet. Mit dem kostenfreien Tool 'High DPI Cursor Changer' können Sie dies ändern.

Von Outlook Express zu Thunderbird

Mit Windows Vista hat Outlook Express das Zeitliche gesegnet. Wer den Client trotzdem noch in Betrieb hat, wird seine E-Mails irgendwann in eine andere Umgebung überführen müssen. Wenn das Ziel Mozilla Thunderbird heißt, können Sie die alten Daten mit ein paar Handgriffen übertragen. Suchen Sie dazu zunächst die zu übernehmenden Postfächer mitsamt den dazugehörigen DBX-Dateien und kopieren Sie diese in einen temporären Ordner. Dann sind es nur noch wenige Schritte zur Datenübernahme nach Thunderbird.

DNS-Cache erweitern

Windows speichert die DNS-Anfragen zu Internet-Servern bis zum nächsten Neustart und maximal eine Tag. In der Kommandozeile können Sie den Inhalt des DNS-Cache mit 'ipconfig /displaydns' auch prüfen und mit dem Befehl 'ipconfig /flushdns' den Cache jederzeit leeren. Um jedoch die Dauer der Speicherung zu verlängern und das System zu beschleunigen, lohnt sich ein Blick auf die kostenfreie Software 'DnsSpeeder'.

Download der Woche: Check Flash

Auch wenn USB-Sticks nicht allzu viel kosten, muss der Speicher bei zunehmenden Datenfehlern und somit einem zu vermutenden Defekt nicht gleich in den Müll wandern. Mit dem kostenfreien 'Check Flash' gehen Sie auf Nummer sicher und unterziehen den Stick einer detaillierten Fehlerüberprüfung. Das Programm testet insbesondere die Zellen des Speichers und zeigt zusätzlich noch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit an. Je nach Größe des zu untersuchenden Gerätes kann der Durchlauf schon einmal länger dauern.

Tabs in Android-Chrome anzeigen

Viele Android-User nutzen zum Surfen auch auf dem Tablet den Browser Chrome. Seit Android 5 Lollipop ist es so, dass die einzelnen Tabs nicht mehr im Browser angezeigt werden, sondern einzeln in der Karteikarten-Ansicht aller unlängst geöffneten Apps erscheinen. Nicht ganz zu Unrecht finden viele Anwender diese Darstellungsweise jedoch recht umständlich und würden gerne zum alten Modus zurückkehren. Dies ist mit wenigen Schritten möglich.

Download der Woche: Universal USB Installer

Wenn Sie vor Ort eine Arbeitsstation neu aufsetzen oder deren Hardware überprüfen wollen, gehört ein vorkonfigurierter USB-Stick mit einem schlanken Linux in die Arbeitstasche. Als Alternative zum bekannten 'Yumi' können Sie auch einmal den kostenfreien 'Universal USB Installer' ausprobieren. Das gerade einmal 1 MByte große Windows-Programm mit simpler aber effizienter Benutzeroberfläche erstellt mit wenigen Klicks aus diversen Live Linux-Distributionen bootfähige USB-Datenträger. Die Liste der möglichen Umgebungen zählt mehr als 50 Einträge.