Tipps & Tools

Open-Source-Netzwerkmanagement für die Großen

Das Netzwerk-Management bildet den Schwerpunkt der Administratortätigkeit. Dass dabei nicht immer teure Markenwerkzeuge zum Einsatz kommen müssen, beweist das Open-Source-Tool OpenNMS. Es ist ein leistungsfähiges, bis in den Enterprisebereich skalierbares Netzwerk- und Systemmanagement-Werkzeug. Zielsetzung des Projektes ist nach eigenen Angaben, alle Aspekte des FCAPS-Ressourcenmanagements umzusetzen.

Netzwerk-Verkehr unter Linux aufzeichnen

Auch in Linux-Netzwerken können Probleme auftreten. Eine Überwachung des Netzwerkverkehrs zwischen Linux-Rechner und Netzwerk kann die Ursachen aufdecken. Das Tool 'tcpdump' schreibt dafür alle Protokoll-Header live mit und gibt Ihnen diese auf dem Bildschirm aus. Bei einfachen Netzen mit Hub anstatt Switch lässt sich so sogar der komplette Datenverkehr im Netz überwachen. Allerdings wird die Menge an Informationen schnell unübersichtlich.

Tipps und Tricks zur Netzwerk-Absicherung

Durch die zunehmenden Sicherheitsrisiken in Unternehmen und somit einer nötigen Absicherung der IT-Infrastruktur sind aktuelle Informationsquellen zu diesem Thema immer willkommen. Auf der Website 'network-secure.de' finden sich derzeit über 4.000 Artikel, Testberichte, Anleitungen und Handbücher zur kostenfreien Nutzung. Viele Dateien liegen dabei komfortabel im PDF-Format bereit.

Referenz MAC-Adressen - Hersteller

Die MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse) ist die Hardware-Adresse auf der MAC-Schicht eines Gerätes, das an ein Netzwerk angeschlossen ist. Die Ethernet-Adresse ist z.B. eine MAC-Adresse. Diese ist eindeutig. Somit kann jedes Gerät im Netzwerk eindeutig über seine MAC-Adresse identifiziert werden. Die ersten 6-Zeichen (drei Blöcke) einer MAC-Adresse zeigen an, welcher Hersteller den Netzwerkadapter gebaut hat. So sind etwa MAC-Adressen, die mit 00602F beginnen, von Cisco hergestellt.

Netzwerk-Dokumentation

Jeder Netzwerk-Administrator wünscht sich einen schnellen Überblick der vorhandenen Ressourcen. Darunter fallen beispielsweise sämtliche Rechner, Freigaben und die installierte Software. Mit dem kostenfreien Tool 'Lan-Explorer' ist das Ermitteln dieser Parameter sowie die übersichtliche Darstellung kein Problem. Die Dokumentation des Netzwerks und seiner Komponenten kann auch gespeichert und bei Bedarf später wieder geladen werden.

Internet Explorer für Linux

Entwickler von Webseiten sowie Administratoren wissen es: Trotz Standardisierung werden Internetseiten je nach Browser auf leicht veränderte Weise dargestellt. Auch Webdesigner mit Linux-Workstations müssen ihre Arbeit mit den wichtigsten Browsern testen. Das Open-Source-Projekt 'IEs4Linux' bietet hierfür ein nützliches Skript an, das eine Installation des Internet Explorers unter Linux erlaubt.

Doppelte E-Mails löschen

Der alternative E-Mailclient Thunderbird gewinnt zu Recht immer mehr an Beliebtheit. So bietet er etwa versierten Nutzern über das Konfigurations-File 'about:config' zahlreiche flexible Einstellungen, mit denen sich das Programm an die individuellen Bedürfnisse anpassen lässt. Eine etwas versteckte Option löscht doppelte E-Mails - eine ansonsten händische und durchaus zeitraubende Aufgabe.

Vista-Installation per USB-Stick

Vielfältige Boot-Optionen haben über die Jahre Einzug ins Netzwerk gehalten. Dass aber ein komplettes und aktuelles Betriebssystem schneller und mit Hilfe eines verhältnismäßig kleinen und günstigen Massenspeichers installiert werden kann, ist schon etwas besonderes. Kurt Shintaku von Microsoft hat jetzt in seinem Blog diese Methode für Windows Vista unter Einsatz eines USB-2.0-Sticks mit vier GByte Speicherkapazität bewiesen.