News

DNS-Angriffe auf Regierungsorganisationen

Der 2020 Global DNS Threat Report zeigt, dass mehr als drei Viertel der befragten Regierungsorganisationen im letzten Jahr Opfer von DNS-Angriffen wurden. Die Kosten einzelner Angriffe sind dabei um mehr als 14 Prozent auf durchschnittlich rund 579.000 Euro gestiegen. Dabei ist jede fünfte der befragten Regierungseinrichtungen von mehr als zehn Angriffen pro Jahr betroffen.

Neue DE-CIX-Anbindung für München

Das jüngst erweiterte Rechenzentrum München 2 der Global Data Centers Division von NTT wird zur "DE-CIX Enabled Site" und erhält damit ab Dezember 2020 einen direkten Anschluss an das Interconnection-Ökosystem des DE-CIX. So bietet NTT den Kunden am Standort München direkten Zugang zu allen DE-CIX-Interconnection-Services, darunter GlobePEER, Virtual PNI sowie Cloud-Exchange-Dienste.

Einfache Datensicherung in der Cloud

OneDrive ist eine Schlüsselanwendung in Microsoft 365, die sowohl als Dateifreigabe als auch als Mittel zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb von Belegschaften dient. Für viele Unternehmen ist OneDrive gar geschäftskritisch, sodass der Verlust dieser Dateien und Ordner umso verheerender ist. Rubrik hat nun die Unterstützung für die Microsoft-365-Suite auf OneDrive ausgeweitet.

Sichere Verschlüsselung: EU-Staaten planen Verbot (Update)

Nach dem Terroranschlag in Wien arbeiten die EU-Staaten an einem Verbot sicherer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. So sollen Anbieter wie WhatsApp oder Signal künftig verpflichtet werden, Hintertüren in ihre Verschlüsselung einzubauen, die dann von "Competent Authorities" verwendet werden können. Dazu gehören neben Polizeibehörden auch Nachrichtendienste. Das berichtet ORF.at.

Avira stellt Business-Produkte vorzeitig ein

Der Antivirenhersteller Avira schließt seine Firmenkundensparte zum 31. Dezember 2020 und lässt alle B2B-Produkte offenbar zum 1. Januar 2022 auslaufen – unabhängig von der eigentlichen Lizenzlaufzeit. Ursprünglich sollten die Business-Produkte noch bis November 2022 nutzbar sein. Nun lassen sie sich bereits in etwas über einem Jahr nicht mehr verwenden.

Neues SSL-Zertifikat führt zu Problemen für ältere Android-Devices

Ab nächstem Jahr stehen Benutzer älterer Smartphones und Tablets bei bestimmten Webseiten vor verschlossenen Türen. Der Grund sind geänderte SSL-Zertifikate, die Android unter Version 7.1.1 und älter nicht mehr kennt. Dies dürfte rund ein Drittel aller Android-Nutzer betreffen. Diesen bleibt immerhin ein einfacher Workaround.