Sicherheit

Ransomware: Unternehmen unter Druck

Ransomware-Angreifer verlagern ihren Fokus auf kritische Infrastrukturen und Branchen, die sich einem hohen Druck zur Zahlung ausgesetzt sehen. Dabei stellen sie mittels Double-Extortion-Taktiken sicher, dass die Opfer Lösegeld bezahlen. Unternehmen suchen derweil nach neuen Wegen, um ihre immer größer werdende Angriffsfläche zu schützen und weiterhin Sicherheit zu gewährleisten.

Meinung: Wenig zielführende Kaspersky-Warnung

Seit kurzem warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor dem Einsatz von Kaspersky-Produkten. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Malwareschutz zu Sabotage- oder Spionagezwecken missbraucht würde, auch gegen den Willen von Kaspersky. Dies sorgt natürlich für Verunsicherung bei Nutzern der Software – und erscheint in der Form als fragwürdiges Vorgehen.

Download der Woche: Eraser

Auch wenn viele Anwender wissen, dass das Löschen von Dateien im Windows-Explorer keine sichere Methode zur Datenvernichtung darstellt, setzen sie dennoch aus Bequemlichkeit keine zusätzlichen Tools hierfür ein. Um sensibles Material wirklich nach dem Löschen vor fremdem Zugriff fernzuhalten, lohnt sich ein Blick auf das Open-Source-Tool "Eraser". Das Programm ist so einfach zu bedienen wie der Name verspricht und radiert vertrauliche Files vom Dateisystem – auf Wunsch auch zeitgesteuert.

Angriffe auf Webanwendungen fast verdoppelt

Nach dem Global Threat Analysis Report 2021-2022 von Radware hat sich die Zahl der Angriffe auf Webanwendungen im vergangenen Jahr weltweit nahezu verdoppelt. Die Analysten bilanzieren einen Anstieg um 88 Prozent gegenüber 2020. Damit liegen solche Angriffe bei der Wachstumsrate deutlich in Führung. Die Anzahl der DDoS-Attacken stieg im gleichen Zeitraum aber auch um 37 Prozent.

Schutz vor Schwachstellen

Malwarebytes erweitert seine cloudbasierte Endpoint-Protection-Plattform Nebula um zwei neue Module: Vulnerability Assessment und Patch Management, beide mit Unterstützung von OPSWAT. Zusammen sollen diese Funktionen das Angebot von Malwarebytes zu einer der einfachsten Endpunkt-Sicherheitsplattformen machen, mit der Unternehmen Sicherheitsverletzungen verhindern.

Virtuelle Datenräume mit Confidential Computing

Virtuelle Datenräume ermöglichen eine unkomplizierte und sichere Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen hinaus bei gleichzeitiger Einhaltung der Compliance. Nicht nur deshalb kommen sie angesichts immer strengerer und komplexerer Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit mittlerweile in immer mehr Bereichen zum Einsatz. Unser Fachartikel im Web erklärt, wie Confidential Computing Daten auch während der Verarbeitung gegen unbefugte Zugriffe schützt.

Virtuelle Datenräume mit Confidential Computing

Virtuelle Datenräume bieten einen kontrollierten Zugriff auf vertrauliche Daten. Um eine einfache und sichere Zusammenarbeit zu ermöglichen, gehen die Anforderungen an einen virtuellen Datenraum jedoch weit über die verschlüsselte Übertragung und Speicherung von Informationen hinaus: Im Rahmen der Secure Content Collaboration ist es unerlässlich, vertrauliche Dokumente nicht nur einsehen, sondern auch bearbeiten zu können. Mit Confidential Computing auf Serverebene ist das möglich – der Fachbeitrag erklärt, wie.