Sicherheit

log4j-Verwundbarkeit per Linux-Skript aufspüren

JDisc verspricht zumindest für Linux-Systeme Unterstützung bei der Beantwortung der aktuell brennenden Frage, ob die hauseigene IT von der neuen gravierenden Server-Schwachstelle log4j betroffen ist. Dazu hat der Stuttgarter Anbieter von IT-Dokumentationssoftware ein entsprechendes Shellskript programmiert, das kostenfrei downloadbar und einfach einzusetzen ist.

Alarmstufe Rot: Große Gefahr durch Log4j-Lücke

Eine kritische Schwachstelle in der weit verbreiteten Java-Bibliothek Log4j führt nach Einschätzung des BSI zu einer extrem kritischen Bedrohungslage. Das Bundesamt hat daher seine bestehende Cyber-Sicherheitswarnung auf die Warnstufe Rot hochgestuft. Ursächlich für diese Einschätzung ist die sehr weite Verbreitung des betroffenen Produkts und die damit verbundenen Auswirkungen auf unzählige weitere Produkte.

Cloudanbieter: Gefahr durch fehlerhafte USB-Treiber

Forscher von SentinelLabs haben eine Reihe schwerwiegender Sicherheitslücken in Treibersoftware entdeckt, die AWS und zahlreiche weitere Clouddienste betreffen. Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, ihre Zugriffsrechte zu erweitern und so Sicherheitssysteme zu deaktivieren, Systemkomponenten zu überschreiben, das Betriebssystem zu beschädigen oder ungehindert bösartige Aktionen durchzuführen.

Der Faktor Mensch in der Cybersicherheit

Mit dem Ziel der schnellen Geldbeschaffung agieren Cyberkriminelle taktisch variabel und ergreifen jede sich ihnen bietende Gelegenheit. Deshalb wirft der Beitrag ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Taktiken der Angreifer, zeigt, wie Letztere von der Pandemie profitieren, und beleuchtet vor allem eine große Gemeinsankeit der Attacken: ihre zunehmende Fokussierung auf Menschen statt auf Infrastukturen.

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BEC giert nach Gewinnen
Bei Business-E-Mail-Compromise handelt es sich beileibe um keine neue Bedrohungsform. Das FBI hatte sie bereits 2016 auf dem Radar, als sie auf Unternehmensseite bis dato weltweit schätzungsweise 3,1 Milliarden US-Dollar Schäden anrichtete. BEC ist aktuell für 44 Prozent aller Verluste im Bereich der Cyberkriminalität verantwortlich und kostete die Opfer allein im letzten Jahr fast 2 Milliarden US-Dollar.

Der Faktor Mensch in der Cybersicherheit

Cybersicherheit ist nicht mehr länger nur ein Spezialthema, mit dem sich lediglich Experten befassen müssen. Alle Organisationen sind heute dazu gezwungen, sich diesem Bereich zu widmen. Denn Cyberkriminelle haben nur ein Ziel: schnell Geld zu beschaffen. Hierzu passen sie ihre Taktiken kontinuierlich an und nutzen jede sich ihnen bietende Gelegenheit. Der Beitrag wirft ein Schlaglicht auf die Taktiken der Angreifer und zeigt, wie die Pandemie diesen in die Hände gespielt hat.

Multifaktor-Authentifizierung von Box ließ sich aushebeln

Box reiht sich in die lange Liste der Cloud-Anbieter ein, bei denen kürzlich MFA-Schwachstellen aufgedeckt wurden: Das Varonis-Forschungsteam entdeckte eine Möglichkeit, MFA durch eine klassische Ein-Faktor-Authentifizierung für Box-Konten zu ersetzen, die Authentifizierungs-Apps wie Google Authenticator verwenden. Angreifer mit gestohlenen Anmeldeinformationen konnten so das Box-Konto eines Unternehmens kompromittieren und sensible Daten exfiltrieren, ohne ein Einmal-Passwort verwenden zu müssen.