Tipps & Tools

Universeller Datenbank-Client

In großen Unternehmen sind je nach Einsatzgebiet oft mehrere Datenbank-Systeme vorhanden. Dabei wäre es im Sinne einer optimierten Benutzerfreundlichkeit eigentlich einfacher, wenn Anwender sich nur in eine Zugriffs-Oberfläche einarbeiten müssten. In so einem Fall hilft das kostenfreie 'DBeaver' weiter. Mit dem Tool setzen Sie einen universellen Datenbank-Client ein, der eine Vielzahl professioneller Datenbanken wie beispielsweise Oracle, MS SQL Server, DB2 oder MySQL unterstützt.

Thumb-Zwischenspeicherung abschalten

Bei der regelmäßigen Säuberung von nicht mehr genutzten Bild-Dateien auf Rechnern oder Servern bleiben die störenden Thumbs.db-Dateien immer hartnäckig im System zurück und verweigern nicht selten den Löschvorgang. Mit einem kleinen Kniff können Sie unter Windows Vista, 7 und 8 von vornherein das Anlegen dieser Datei unterbinden und dennoch den gewünschten Effekt einer Voransicht beibehalten. Dazu ist nur eine minimale Modifikation in der Registry nötig.

Download der Woche: NetIO-GUI

Das Kommandozeilen-Werkzeug NetIO findet sich wohl in jedem Admin-Werkzeugkasten. Zu Recht - ist es doch äußerst hilfreich, Engpässe im LAN zu finden, indem es den Datendurchsatz zwischen zwei Rechnern misst. Wer die gleiche Funktionalität unter einer grafischen Benutzeroberfläche sucht, sollte das kostenlose 'NetIO-GUI' einem Testlauf unterziehen. Wie der kleine Bruder dient das Tool zur Bandbreitenermittlung zwischen zwei Netzwerk-Gegenstellen. Es eignet sich somit hervorragend zur Beurteilung der verfügbaren Geschwindigkeit im Netzwerk oder zwischen zwei VPN-Standorten.

Cmdlets zur Mailbox-Reparatur

Ab Exchange Server 2010 SP1 ist es möglich, für die Reparatur von Exchange-Datenbanken zusätzlich zu 'eseutil' auch das Cmdlet 'New-MailboxRepairRequest' zu verwenden. Zudem sind die Funktionen von 'Isinteg' jetzt in diesem und in dem ebenfalls neuen Cmdlet 'New-PublicFolderDatabaseRepairRequest' der Exchange-Verwaltungsshell integriert. Bei der Verwendung der neuen Cmdlets sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Download der Woche: Veeam Backup Free Edition

Zur einer Backup-Software gehören in der Regel Agenten, die auf den zu sichernden Systemen die Datenbestände konsistent schützen. Etwas komplizierter wird es, wenn Applikationen auf virtuellen Maschinen laufen und die Daten nicht über eine direkt auf der VM installierte Lösung gesichert werden sollen. In den meisten Umgebungen ist es zudem nicht erwünscht, die VM für das Backup herunterzufahren. Für all diese Fälle steht mit 'Veeam Backup Free Edition' ein professionelles Werkzeug bereit, die VMs auch im laufenden Betrieb sichert und über einen beeindruckenden Funktionsumfang verfügt.

Chrome-Kniffe für schnelleres Surfen

Bei Google Chrome haben viele Nutzer das Problem, dass häufig sehr viele Tabs geöffnet sind und manche Tabs aus dem sichtbaren Bereich verschwinden. Gewusst wie gibt es jedoch eine Möglichkeit, wichtige Tabs immer ganz links zu halten. Komfortabel ist es zudem, sich auf dem Windows-Desktop Verknüpfungen zu bestimmten Webseiten abzulegen, um diese dann mit einem Doppelklick in einem sehr schlanken und übersichtlichen Fenster ohne Navigationsleiste und Menü-Band öffnen.

Outlook-Adressbuch handlich gemacht

Im Arbeitsalltag hängt viel an den Kontaktadressen, die in vielen Fällen mit Outlook gepflegt werden. Allerdings ist die Gesamtansicht je nach Umfang der Liste teilweise etwas mühsam zu durchforsten und auch der Export funktioniert nicht immer wie am Schnürchen. Daher lohnt sich ein Blick auf das kostenfreie 'OutlookAddressBookView' von NirSoft, das sämtliche in Outlook gespeicherten Adressen unkompliziert als Liste darstellt. Diese können Sie dann schnell mit Copy & Paste in Excel einfügen oder in das CSV-, XML- oder HTML-Format exportieren.

Exchange-Performance im Auge behalten

Die Performance eines Exchange-Servers hängt ja ganz wesentlich vom Zusammenspiel mit einem korrekt eingestellten Active Directory zusammen. Um die Leistung des Exchange-Servers im Zusammenspiel mit dem Active Directory zu überprüfen, sind die Leistungsdaten beim Abrufen von Active Directory-Informationen über LDAP nötig. Die Bezeichnung der Leistungsdaten und die optimalen Werte sind Admins jedoch nicht immer vertraut. Dabei ist die Performance-Überwachung bei Exchange dank Indikatoren nicht kompliziert.

Umlaufprotokollierung richtig nutzen

Die Umlaufprotokollierung ist in der Exchange-Welt ein wichtiger Begriff. In den unterschiedlichen Exchange-Versionen gibt es jedoch deutliche Unterschiede, was die Grundeinstellungen dieser Technologie betrifft. Mit aktivierter Umlaufprotokollierung sparen Sie im Idealfall zwar Festplattenplatz, bei Problemen mit der Datenbank oder einer notwendigen Wiederherstellung kann Exchange jedoch nur noch auf einen begrenzten Datenstamm zurückgreifen.

Vielseitiges Ping-Tool

Programme für das Anpingen von Rechnern im Netzwerk gehören zu den Standards im Werkzeugkasten eines Administrators. Der kostenfreie 'Network Pinger' bietet neben den bekannten Funktionen wie Ping, Traceroute mit grafischer Darstellung, Portscan, Whois, IP-Kalkulator sowie DNS- und WMI-Abfrage als besonderes Merkmal diverse Schnittstellen zu anderen Programmen an. Somit können Sie die bei der Infrastruktur-Analyse gewonnenen Informationen gleich sinnvoll weiter verarbeitet.