Sicherheit

Datenrettung nach der Flut

Hochwasser wie bei der jüngsten Flutkatastrophe zerstören nicht nur Papierdokumente, auch digitale Inhalte fallen den Wassermassen zum Opfer. Wer keine andernorts gelagerten Backups besitzt, hat das Nachsehen. Das Unternehmen CBL Datenrettung möchte den Flutopfern Unterstützung bei der Wiederherstellung ihrer Festplattendaten anbieten und gibt zudem Tipps für den richtigen Umgang mit flutgeschädigten Rechnern.

Risikofaktor Passwort

Im Arbeitsalltag wird oft fahrlässig mit Sicherheitsbestimmungen umgegangen. Dadurch schützen Passwörter nicht länger vertrauliche Informationen, sondern werden selbst zur Gefahr. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1000 Mitarbeitern. So hat ein Viertel der Befragten noch Zugang zu Konten von früheren Arbeitsplätzen.

Zero Trust: Sicherheit in fünf Schritten

Die Corona-Pandemie hat für einen deutlichen Anstieg der Cyberattacken gesorgt: Allein im Jahr 2020 fanden täglich mehrere Hundert Millionen Angriffe statt. Um dieser Welle von Angriffen Herr zu werden, setzen viele Unternehmen immer häufiger auf einen Zero-Trust-Ansatz. Fünf Punkte, die es bei der Implementierung von Zero Trust zu beachten gilt, hat Adaptiva, Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen, zusammengestellt.

Zugangssicherheit im Data Center

Daten sind ein extrem wertvolles Gut. Daher unternehmen Cyberkriminelle immer raffiniertere Anstrengungen, um an sensible Informationen in Rechenzentren zu gelangen. Auch wenn die meisten Attacken mit Hilfe von Social Engineering geschehen, beginnen manche Cyberangriffe mit einem physischen Angriff – je größer das Data Center und je weitläufiger das Außengelände, desto anfälliger die Einrichtung. Moderne Rechenzentren benötigen deshalb integrierte Sicherheitslösungen zur Eindämmung interner und externer Bedrohungen. Jede der fünf Schutzebenen eines Rechenzentrums bringt dabei besondere Bedrohungsszenarien und mögliche Lösungsansätze mit sich.

Zertifikat für vertrauenswürdige KI

Bei einer automatisierten Analyse von Bewerbungsdokumenten sind die Anforderungen an die Vertrauenswürdigkeit eines KI-Systems anders zu bewerten als bei einem Bilderkennungsverfahren zur Qualitätssicherung von Autokarosserien. Aus diesem Grund hat eine neu gegründete Arbeitsgruppe des BSI und des Fraunhofer-Instituts einen über 160 Seiten starken KI-Prüfkatalog entwickelt. Ziel ist es, Standards für KI-Prüfungen zu schaffen und den Weg für eine unabhängige Zertifizierung zu ebnen.

Datenschutzkonforme Nutzung von Microsoft Office

Es ist kein Geheimnis: Bei der Nutzung von Microsoft Office werden die Daten in der Cloud gespeichert. Das ist wegen US Cloud Act und Schrems-II-Urteil datenschutzrechtlich problematisch. Unternehmen müssen deshalb aber nicht zwangsläufig die Finger vom Office-Paket lassen. Collaboration-Spezialist ownCloud erläutert, wie es eingesetzt werden kann, ohne gegen Datenschutzrecht zu verstoßen.

Hochsichere Behördenkommunikation

NCP bietet Version 2.0 des VS GovNet Connector an. Die Software ist für die Verarbeitung von Daten der Geheimhaltungsstufen "Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch" sowie "RESTREINT UE/EU RESTRICTED" und "NATO RESTRICTED" vom BSI zugelassen. Neben einer Überprüfung der eigenen Integrität unterstützt die Software die biometrische Authentisierung und den Betrieb von VPNs durch Firewalls hindurch.

REvil-Ransomware über Kaseya-Server verteilt

Der IT-Dienstleister Kaseya sowie ein Teil von dessen Kunden sind Opfer einer großangelegten Ransomware-Attacke geworden. Hierfür nutzten die Angreifer offenbar Zero-Day-Schwachstellen in Kaseyas VSA-Server aus, die das Unternehmen noch am vergangenen Freitag stopfen wollte. Doch die Hacker waren schneller und verteilten ihre Schadsoftware gerade noch rechtzeitig.