Server-Client

Managed Service Accounts: Verwaltete Dienstkonten

Die Managed Service Accounts sind eine Neuerung in Windows Server 2008 R2. Im Fokus der neuen Funktion stehen die Dienstkonten von Serveranwendungen wie Exchange oder SQL, die zum einen wichtig für den Betrieb, zum anderen aber auch kritisch im Bereich Sicherheit sind, da die Benutzerkonten, mit denen diese Dienste starten, oft über weitreichende Rechte verfügen. Dieser Beitrag führt in die Arbeit mit den neuartigen Konten ein.

WebDAV-Beschränkung umgehen

Der Datenzugriff mittels WebDAV wird immer beliebter. Das liegt nicht zuletzt daran, dass im Gegensatz zu anderen Übertragungsmethoden wie FTP oder SSH der von HTTP genutzte und in der Regel nicht von der Firewall geblockte Port 80 zum Einsatz kommt. Das Öffnen diverser Ports und somit zusätzlicher Zeit- und Arbeitsaufwand für den Administrator entfällt also. Allerdings ist beim Einbinden von WebDAV seit Windows XP SP2 für Dateien eine Größenbegrenzung von 47 MByte eingestellt. Dies lässt sich jedoch leicht ändern.

Im Test: Avocent Data Center Planner 4.0

In vielen Unternehmen haben sich Fachabteilungen individuelle Tools geschaffen, um ihren Teil der Rechenzentrumsinfrastruktur zu verwalten. Ein Team dokumentiert die Rackbelegung, das nächste den Stromverbrauch und die Klimatisierung, ein drittes übernimmt die Verkabelung. Was liegt nun näher, als mit einem Werkzeug wie dem Data Center Planner von Avocent alle diese Informationen an einer Stelle zusammenzufassen? IT-Administrator wollte wissen, ob solch ein Werkzeug die nötige Übersicht herstellen kann.

Rechner automatisiert herunterfahren

Nicht wenige Admins nutzen im Unternehmen das Kommandozeilen-Tool 'psShutdown', um Server und Clients herunterzufahren beziehungsweise neu zu booten. Da die Auswirkungen des Werkzeugs bei einem versehentlichen Herunterfahren recht eklatant sein können, sollte jeder IT-Profi mit der Syntax des Programms vertraut sein. IT-Administrator erklärt die wichtigsten Schalter und Optionen des Befehls.

Download der Woche: PowerGUI

Mittlerweile ist der Einsatz der mächtigen PowerShell gerade in größeren Windows-Umgebungen fast alternativlos geworden. Nicht wenige Admins scheuen jedoch den Umgang mit der nüchternen Kommandozeile und haben die Bedeutung der Commandlets noch nicht verinnerlicht. An dieser Stelle kommt das kostenfreie 'PowerGUI' in Frage. Die Software fungiert als grafische Oberfläche für die PowerShell und ermöglicht das unkomplizierte Zusammenstellen von PowerShell-Befehlen sowie das Erarbeiten von effizienten Skripts durch einen mitgelieferten Editor.

Vorschau-Fenster der Taskleiste vergrößern

Die Vorschau von Windows 7 auf geöffnete Fenster, wenn der Nutzer die Maus in der Taskleiste auf das Symbol eines aktiven Programms bewegt, ist recht praktisch. Die Preview ist in den Standardeinstellungen aber recht winzig, so dass ich etwa bei mehreren geöffneten Fenstern eines Textverarbeitungsprogramms kaum erkennen kann, welches Dokument nun in welchem Fenster zu finden ist. Mit einem kleinen Trick lässt sich die Größe der Vorschaufenster aber fast stufenlos verändern

Automatismus zum Löschen alter Daten

Zu den alltäglichen Aufgaben eines Administrators gehört das Aufsetzen mehr oder weniger komplexer Skripte in der Kommandozeile. Wer es sich beim Datei-Management etwas einfacher machen will, kann das praktische Freeware-Tool 'DelAge32' in eines der selbstgeschriebenen Skripte einbinden - der Helfer löscht oder verschiebt veraltete Files automatisiert. Der Wegfall des manuellen Aufräumens spart enorm viel Zeit, die Sie an anderer Stelle sinnvoller nutzen können.

Ordnergröße auf einen Blick ablesen

Auch wenn sich das Betriebssystem aus Redmond von Version zu Version verbessert hat, fehlen in den Bordmitteln häufig kleine, aber feine Details, die gerade im Umgang mit Daten das Leben leichter machen. Das kostenfreie Tool 'Folder Size' ergänzt speziell den Windows-Explorer um eine wichtige Information, die dem Nutzer ohne Zusatzklicks einen besseren Status-Überblick verschafft: Nach der Installation des Werkzeugs steht die Dateigröße aller Dateien in einem ausgewählten Ordner als zusätzliche Spalte zur Verfügung.

Detaillierte Systemsteuerung aufrufen

Leider zeigt die Systemsteuerung unter Windows 8, 7 und Vista nicht immer sämtliche für den IT-Experten wichtigen Details an. Dies können Sie aber auf allen genannten Plattformen mit einem kleinen Trick unter Einsatz eines einzigen Buchstabens bei der Eingabe ändern. Wenn Sie im Startmenü im Suchfeld ein kleines 'l' eintippen, können Sie direkt zu einer langen Liste springen, in der die einzelnen Systemeinstellungen aufgeführt werden und mit einem Mausklick direkt auswählbar sind.