Server-Client

Warnung bei fehlendem Netzlaufwerk unterdrücken

Jeder kennt das Problem: Ist ein zuvor im Netzwerk eingebundenes Laufwerk nicht mehr auffindbar, sendet Windows bei jedem Systemstart eine entsprechende Fehlermeldung. Diese kann teilweise ziemlich nervig sein, gerade wenn das Speicherziel bald wieder in Betrieb geht und Sie die Verknüpfung deshalb nicht komplett löschen und später wieder neu erstellen wollen. Deshalb sollten Sie einen kleinen Eingriff in die Registry vornehmen, der diesen Alarm einfach abschaltet.

Verlorene Boot-Dateien wieder einspielen

Immer wieder melden sich Mitarbeiter, deren System mit der Fehlermeldung 'ntdlr not found' oder 'bootmgr not found' hängt und nicht mehr hochfährt. Um den Frust schnell wieder abzustellen, kopieren Sie am besten je nach eingesetztem Betriebssystem ganz einfach die notwendigen Startdateien manuell auf die Festplatte. Dieser simple Trick funktioniert natürlich nur, wenn die Festplatte physikalisch in Ordnung ist und die richtige Partition zum Systemstart ausgewählt ist.

Remote-Zugriff über Google Chrome

Für Support-Fälle nutzen Administratoren meist unterschiedliche Werkzeuge zum Remote-Zugriff. Die meisten davon sind zwar kostenlos, erfordern aber eine mehr oder weniger umfangreiche Installation. Beinahe mit Bordmitteln funktioniert die Verbindung, wenn sich Google Chrome mitsamt der Erweiterung 'Chrome Remote Desktop' auf beiden Systemen findet. Dann klappt der Zugriff über den Browser und somit plattformunabhängig - dies schließt Windows, Linux, Mac OS X und Chromebooks ein.

Netzwerkverknüpfung in die Taskleiste

Die Taskleiste von Windows 7 bietet grundsätzlich nur ausführbaren Dateien einen Unterschlupf. Wenn Sie dort allerdings eine beliebige Zielverknüpfung wie beispielsweise einen Server im Netzwerk unterbringen wollen, hilft ein kleiner Trick weiter. Am Anfang steht dabei das Erstellen einer leeren Textdatei, zum Beispiel 'netzwerk.txt'. Diese benennen Sie dann anschließend in 'netzwerk.exe' um und nach ein paar zusätzlichen Schritten können Sie bequem über die Taskleiste auf den entfernten Server zugreifen.

Netzwerkverbindungen wiederherstellen

Unter Windows 7 treten ab und zu Probleme mit den Symbolen von Netzwerkverbindungen auf, obwohl Internet- und LAN-Verbindung funktionieren. Das entsprechende Icon in der Systray-Leiste zeigt dann ein gelbes Ausrufezeichen an mit der Meldung 'Netzwerk kein Internetzugriff' und die betroffenen Verknüpfungen verschwinden im Netzwerk-Ordner. Nachdem Windows den Cache von Netzwerkadapter-Konfigurationen jedoch in der Registry abspeichert, können Sie mit einem kleinen Kniff die Situation prüfen beziehungsweise gleich bereinigen.

Aufräumen von alten Massenspeicher-Einträgen

Den meisten Nutzern ist das Sauberhalten ihres Windows-Systems ein berechtigtes Anliegen. Und so gibt es zahlreiche Tools, die sich mit dem Entfernen von Datei-Leichen oder veralteten Registry-Einträgen beschäftigen. Wer bei der Systemhygiene besonders gründlich sein will, sollte auch die im Gerätemanager vorhandenen Einträge nicht mehr benutzter USB-Massenspeichern löschen. Die Freeware 'DriveCleanup' erspart dabei eine Menge manuelle Fleißarbeit, indem sie aus der Kommandozeile heraus alle derzeit nicht mehr genutzten Massenspeicher-Geräte entfernt.

Selektiv WLAN-Netze ausschließen

In den meisten Unternehmen ist der Client-Zugriff auf Funknetzwerke restriktiv geregelt. Gerade für jedermann offene WLANs stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und sollten nicht für eine Verbindung in Frage kommen. Auf dem Markt sind diverse Werkzeuge erhältlich, die Zugangsregeln, unter anderem über Gruppenrichtlinien, festlegen. Wer für eine kleinere Umgebung kein Geld ausgeben will, kann einzelne Funknetze mit Bordmitteln blockieren. Um einem Rechner ein ausgesuchtes WLAN zu verbieten, verwenden Sie die bekannte Netzwerk-Shell 'netsh'.

Download der Woche: Amahi Home Server

Nicht jeder Nutzer, der in einem kleinen Netzwerk für sämtliche Clients einen zentralen File-Zugriff einrichten will, möchte gleich ein NAS-Gerät kaufen. Und nicht jeder User, der Multimedia-Dateien streamen will, muss sich dazu einen extra Media Player ins Haus holen. Wer neben diesen Einsatzgebieten noch Wert legt auf die automatische Vollsicherung von Netzwerk-Rechnern und auf seinen Dateien per VPN-Tunnel zugreifen möchte, sollte sich einmal den 'Amahi Home Server' zu Gemüte führen. Der auf Fedora Linux basierende Mini-Server hat noch viele weitere Features im Gepäck.